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Chemometrie - Einführung

Author: Hans Lohninger

Der Begriff Chemometrie wurde in den frühen 1970er Jahren geprägt und bezeichnet jene chemische Disziplin, die mit Hilfe mathematischer oder statistischer Methoden versucht, Messungen optimal zu entwerfen bzw. durchzuführen, oder aus Messungen (Daten) die maximale und relevante chemische Information herauszuholen. Svante Wold, formulierte das wie folgt:

The art of extracting chemically relevant information from data produced in chemical experiments is given the name of "chemometrics" in analogy with biometrics, econometrics, etc. Chemometrics, like other ‘metrics’, is heavily dependent on the use of different kinds of mathematical models (high information models, ad hoc models, and analogy models). This task demands knowledge of statistics, numerical analysis, operation analysis, etc., and in all, applied mathematics...."

Chemometrie im Spannungsfeld der anderen Disziplinen.

Chemometrie ist immer sehr eng mit der analytischen Chemie verknüpft. Allerdings dringt die Chemometrie zunehmend auch in andere Bereiche ein (z.B. Struktur-Wirkungsbeziehungen, Prozessüberwachung, Optimierung in der Verfahrenstechnik, etc). Inzwischen sind zum Beispiel chemische Analysegeräte wie Spektrometer, Peptidsequencer, oder Chromatographen immer auch mit einer mehr oder minder umfangreichen und ausgeklügelten Software zur Datenanalyse ausgestattet.
 



Last Update: 2012-10-08