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ANN Abbildung von Räumen
Neueinsteiger in den Bereichen der multivariaten Datenanalyse und der
neuronalen Netzwerke nehmen oft an, ein künstliches neuronales Netzwerk
(ANN) sei eine Art magische schwarze Box, in die man Daten eingibt und dann eine
Lösung erhält. Obwohl diese Sichtweise gefährlich sein kann, ist doch ein
Körnchen Wahrheit darin enthalten. Wir können ein ANN als eine abstrakte
Maschine ansehen, die eine nicht lineare Projektion zwischen einem
n-dimensionalen Eingangsdatenraum und einem p-dimensionalen Ausgangsraum
entwirft. n ist normalerweise sehr viel größer als p; und p
liegt oft im Bereich zwischen 1 und 3 (weil die menschliche Denkweise auf eine
maximale Dimension von 3 oder 4 beschränkt ist).

Diese nicht lineare Projektion wird während des Lernprozesses des
neuronalen Netzwerks entwickelt. Die Kunst ein neuronales Netzwerk zu
trainieren, besteht darin, das Training so zu kontrollieren, dass die
resultierende Projektion die zugrunde liegende Beziehung innerhalb der Daten
repräsentiert und jede Anpassung an Rauschen oder an Fehler in den
Daten vermieden wird.
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