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Venn-Diagramme

Author: Hans Lohninger

Venn-Diagramme wurden bereits 1880 von John Venn eingeführt und sind eine einfache, aber effektive Methode, um den Stichprobenraum und seine individuellen Ereignisse zu visualisieren. Venn-Diagramme dienen dazu, logische Verknüpfungen von Mengen darzustellen (z.B. Vereinigungs- oder Schnittmenge).

Ein Venn-Diagramm besteht aus einem Rahmen, der die Grundgesamtheit G darstellt, und darin eine beliebige geschlossene Figur für jede darzustellende Teilmenge. Die Negation einer Teilmenge (Komplementärmenge) ergibt sich als der äußere Bereich der betreffenden Figur (natürlich nur innerhalb der Grundgesamtheit).

Die Venn-Diagramme beinhalten in natürlicher Weise die Axiomatik der Booleschen Algebra, da man durch Übereinanderlegen der Teilmengen alle denkbaren Schnittflächen erzeugen kann. Die gewonnenen Bereiche können dann als logisches UND oder als logisches ODER interpretiert werden.




Last Update: 2012-10-08