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Datenmatrix

Author: Hans Lohninger

Wenn man Daten in einem Labor misst, bekommt man eine Datenmatrix, die eine bestimmte Anzahl an Zeilen und Spalten enthält. Die Daten sind normalerweise so angeordnet, dass jede Zeile der Datenmatrix alle Messungen an einem einzelnen Datenobjekt enthält. Die Zeilen repräsentieren deshalb die Objekte oder Proben, wobei die Spalten die Variablen oder Deskriptoren repräsentieren.

Beispiel: Stellen Sie sich vor, Sie wären analytischer Chemiker, der Forschungen an vulkanischem Gestein, das vom Vesuv in der Nähe der italienischen Stadt Neapel stammt, betreibt. Die Gesteinsproben, die an 43 Stätten am und um den Vesuv herum gesammelt wurden, werden auf deren Eisen-, Mangan-, Vanadium- und Fluorgehalt analysiert. Die Ergebnisse werden in einer Datenmatrix mit 43 Zeilen und 4 Spalten zusammengefasst:

Der Einsatz von Matrizen für die Repräsentation von Daten hat einige Vorteile gegenüber anderen Vorgehensweisen. Er beinhaltet das breite Spektrum der unmittelbar verfügbaren Algorithmen zur Datenanalyse, welche direkt auf die Datenmatrizen angewandt werden können. Diese Algorithmen basieren auf der gut entwickelten Matrixalgebra.




Last Update: 2012-10-08