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Grundtypen von Filtern

Author: Hans Lohninger

Einfach gesagt, bedeutet Filtern, Teile eines Spektrums eines Signals zu entfernen. Je nachdem welcher Teil des Signals entfernt wird, unterscheidet man zwischen mehreren Filtertypen:


Tiefpassfilter schneiden alle hochfrequenten Teile des Signals ab, tiefere Frequenzen können das Filter passieren. Tiefpassfilter sind mit den Glättungsverfahren verwandt.

Hochpassfilter schneiden die tiefen Teile des Spektrums ab und lassen die hohen Frequenzen passieren. Sie sind mit der ersten Ableitung einer Funktion verwandt.

Bandpassfilter werden durch eine Kombination von Tiefpass- und Hochpassfiltern geformt, so dass nur Frequenzen innerhalb eines bestimmten Bereichs (Band) das Filter passieren können.

Kerbfilter entfernen ein bestimmtes Band aus dem Frequenzspektrum und werden auch durch eine Kombination von Tiefpass- und Hochpassfiltern geformt. Bitte beachten Sie, dass die charakteristischen Frequenzgänge, die oben gezeigt werden, nur theoretische Kurven sind - in der Realität zeigen die Filterfrequenzgänge weder eine unendliche Steilheit bei den abgeschnittenen Frequenzen noch eine glatte Transfercharakteristik auf.

Filter können sowohl elektronisch mit analogen Bauelementen (siehe auch Angewandte Mikroelektronik) als auch digital implementiert werden. Einige wichtige Vertreter digitaler Filter sind:

Die ersten beiden Filter lassen sich allgemein als State-Space-Filter beschreiben.



Last Update: 2012-10-08